01

Gemeinsames Lernen absichern

Der LER fordert ausreichend Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen und warnt davor, Inklusion als Sparmodell zu organisieren. Kinder brauchen die Unterstützung, die ihrem individuellen Bedarf entspricht.

02

Förderung nicht gegeneinander stellen

Unterstützung benachteiligter Kinder, Integration, Inklusion und Begabtenförderung sind keine konkurrierenden Ziele. Sie gehören zu einem System, das Unterschiede erkennt und Entwicklung ermöglicht.

03

Daten richtig lesen

Schulformzahlen oder Staatsangehörigkeit beschreiben Strukturen, nicht individuellen Förderbedarf. Website-Auswertungen verbinden amtliche Zahlen deshalb mit regionalem Kontext und Elternsignalen, ohne Gruppen pauschal zu bewerten.

04

Gesundheit und Teilhabe

Mit der Pressemitteilung zur GKV-Stabilisierung erweitert der LER den Blick: Diagnostik, Therapie, Prävention und Rehabilitation beeinflussen Anwesenheit, Förderung und Bildungswege. Gerade in ländlichen Regionen dürfen lange Wege und geringe Angebotsdichte nicht zu zusätzlicher Benachteiligung führen.

05

Unterstützung muss vor einer Krise erreichbar sein

Das Netzwerk Gesunde Kinder begleitet Familien von der Schwangerschaft bis zum dritten Geburtstag mit geschulten Familienpatinnen und -paten. 2026 stellt das Land dafür 4,5 Millionen Euro bereit. Für die Website folgt daraus eine regionale Prüffrage: Sind Angebote, Kontaktwege und Übergänge zu Frühen Hilfen, Gesundheitsversorgung, Jugendhilfe und Schule überall auffindbar und tatsächlich erreichbar?

06

Auch Begabtenförderung ist eine Zugangsfrage

Die Landesolympiade Informatik zeigt, wie Schule, Universität und außerschulische Partner Talente fördern können. Faire Chancen bedeuten hier: Angebote müssen in allen Regionen bekannt sein, Vorbereitung darf nicht vom Wohnort abhängen und Teilnahmewege müssen finanzierbar bleiben.