01
Was aktuell passiert
Das MBJS priorisiert Kernunterricht. Schulen können dafür Stunden aus Zusatzangeboten einsetzen und in engen Grenzen Abweichungen von der Stundentafel beantragen. Das stabilisiert Abschlüsse, kann aber Förderung und Schulqualität schwächen.
02
Position des LER
Der LER fordert eine Lehrkräfteoffensive, eine Unterrichtsgarantie und ein transparentes Echtzeit-Monitoring. Die Perspektive der Eltern ist dabei: Was kam beim Kind tatsächlich als Unterricht an?
03
Der offene Hilferuf vom 10. Juni
Der LER warnt davor, dass Kinder zu Verlierern einer Politik werden, die Personalmangel verwaltet. Gefordert werden zusätzliche Lehrkräfte, bessere Unterstützung für Seiteneinsteiger, die frühzeitige Einbindung von Lehramtsstudierenden und nutzbare Wege für qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher.
04
Friedenszone Schule: Schutz beginnt vor der Krise
Bereits im Dezember 2025 fordert der LER Schulen als gewaltfreie Schutzräume. Mehr Schulsozialarbeit, schulpsychologische Hilfe, sozialpädagogische Angebote, bekannte Hilfeketten und Deeskalationsfortbildungen sollen Konflikte früh bearbeiten und Betroffene verlässlich unterstützen.
05
Sicherheit gehört zum Bildungsauftrag
Die Pressemitteilung vom 9. Juli verbindet die Planung des Schuljahres mit landesweit belastbaren Sicherheits- und Krisenkonzepten. Verlässlicher Unterricht und ein geschützter Lernort werden gemeinsam betrachtet.
06
Was Eltern melden können
Zeitraum, Jahrgang, Fach, Art des Ausfalls oder der Vertretung, Häufigkeit und konkrete Folge. Keine Namen einzelner Kinder oder Lehrkräfte öffentlich übermitteln.
