01
Schule muss ein geschützter Raum sein
Der Landeselternrat erklärt Gewalt an Schulen für nicht hinnehmbar. Kinder und Jugendliche brauchen Lernorte, an denen sie sich sicher fühlen und respektvoll miteinander umgehen können.
Die Forderung richtet sich an das Bildungsministerium, nicht erst auf schwere Einzelfälle zu reagieren, sondern verlässliche Strukturen für Prävention, frühes Erkennen und schnelles Handeln zu schaffen.
02
Professionelle Unterstützung gehört in den Alltag
Der LER fordert mehr Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, schulpsychologische Unterstützung und sozialpädagogische Angebote. Diese Professionen sollen Konflikte früh erkennen, Betroffene begleiten und Schulen entlasten.
Sicherheit wird damit nicht auf Aufsicht oder Sanktion verkürzt. Sie entsteht durch Beziehungen, erreichbare Hilfe und eine Kultur, in der Warnsignale ernst genommen werden.
03
Klare Hilfeketten bei konkreten Vorfällen
Bei Gewaltvorfällen sollen Schulen professionelle Hilfe einbeziehen und je nach Lage mit Polizei, Jugendamt und weiteren Unterstützungsstellen zusammenarbeiten. Zuständigkeiten und Eskalationswege müssen bekannt sein, bevor eine Krise eintritt.
Lehrkräfte sollen durch Fortbildungen in Deeskalation, Konfliktbearbeitung und sicherem Handeln gestärkt werden.
04
Respekt ist eine gemeinsame Schulaufgabe
Der LER verbindet Schutz mit einer Kultur der Wertschätzung. Regeln müssen verständlich sein, Betroffene ernst genommen und Eltern in Prävention und Lösungswege einbezogen werden.
Diese frühe Position bildet die inhaltliche Grundlage für spätere Forderungen nach verbindlichen Schutzkonzepten, Kriseninterventionsteams und landesweit überprüften Sicherheitskonzepten.
Hinweis: Der zweite Absatz ordnet die PM in die spätere LER-Positionierung ein.
