Unterricht sichern · Schulen stärken

Sommerferien sind Planungszeit – nicht Stillstand!

Der LER verlangt vor dem neuen Schuljahr vollständig abgesicherte Stundentafeln, einen konsequenten Personaleinsatz, den Erhalt wohnortnaher Schulstandorte und eine landesweite Überprüfung der Sicherheits- und Krisenkonzepte.

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09.07.2026Veröffentlichung
2zentrale Handlungsfelder
2026/27Bezug: neues Schuljahr

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Position, Fakten und Beteiligung

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VertiefungUnterricht und sichere Schulen

Die Position wird in der dauerhaften Themenseite weitergeführt und mit neuen Entwicklungen verbunden.

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ElternnutzenWas Eltern damit anfangen können

Eltern können Unterrichtslücken, Einschränkungen und den Umgang mit Sicherheitskonzepten konkret dokumentieren.

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BeteiligungErfahrungen aus Schulen ergänzen

Konkrete Hinweise machen sichtbar, ob und wie sich das Thema in Regionen und Schulen auswirkt.

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01

Verlässlichkeit vor dem Schulstart

Der Landeselternrat fordert die Landesregierung auf, das neue Schuljahr nicht erneut unter den Vorzeichen des Mangels beginnen zu lassen. Unterrichtsausfall, personelle Notlösungen und Unsicherheit dürften nicht zum Normalzustand werden.

Die Stundentafeln sollen vollständig abgesichert sein. Der LER verbindet Unterrichtsversorgung damit unmittelbar mit der Verantwortung des Landes, Familien und Schulen verlässliche Rahmenbedingungen zu geben.

02

Personal dorthin, wo Unterricht stattfindet

Der LER fordert einen konsequenten Personaleinsatz unter Beachtung zumutbarer Entfernungen. Versetzungen dürften allerdings keine neuen Lücken an bislang gut versorgten Schulen aufreißen.

Lehrkräfte, die in Schulämtern oder im Landesinstitut eingesetzt sind und für Unterricht zur Verfügung stehen können, sollen nach Auffassung des LER zeitnah in den aktiven Schuldienst zurückkehren. Verwaltung bleibe wichtig; Bildung finde jedoch in erster Linie im Klassenraum statt.

03

Schulstandorte erhalten

Schulschließungen allein wegen Lehrkräftemangels oder kleiner Klassen lehnt der LER ab. Wo eigenständige Standorte personell nicht mehr vollständig abgesichert werden können, schlägt er Filialschulen vor. Dadurch könnten wohnortnahe Standorte erhalten und Lehrkräfte flexibler eingesetzt werden.

04

Sicherheit als Teil des Bildungsauftrags

Aus Anlass der in der Pressemitteilung genannten tragischen Ereignisse in Bayern fordert der LER eine landesweite Überprüfung und Weiterentwicklung der Sicherheits- und Krisenkonzepte an allen Schulen.

Schule wird dabei nicht nur als Lernort, sondern als geschützter Raum verstanden. Konzepte sollen kritisch geprüft, regelmäßig geübt und dort verbessert werden, wo Handlungsbedarf besteht.

05

Redaktioneller Arbeitsauftrag

Für die Website werden Unterrichtsversorgung und sichere Schule als zwei verknüpfte Beobachtungslinien weitergeführt: Welche Maßnahmen wurden angekündigt, was wurde umgesetzt und was erleben Eltern tatsächlich vor Ort?

Hinweis: Dieser Abschnitt ist redaktionelle Weiterverarbeitung und nicht Teil des Wortlauts der Pressemitteilung.

Quellen & Dokumente

Original-Pressemitteilung PM 12/2026