01
Wovor der LER warnt
Der Landeselternrat befürchtet, dass Einsparungen junge Menschen mit psychischen Erkrankungen, Entwicklungsstörungen, chronischen Erkrankungen oder besonderem Unterstützungsbedarf besonders treffen könnten.
Bereits bestehende Wartezeiten bei Diagnostik, Psychotherapie, Frühförderung und therapeutischen Leistungen dürften sich nach Einschätzung des LER nicht weiter verlängern.
02
Versorgung ist eine Bildungsfrage
Gesundheitliche Versorgung entscheidet mit darüber, ob Kinder regelmäßig am Unterricht teilnehmen, Förderung erhalten und ihren Alltag bewältigen können. Der LER verbindet die gesundheitspolitische Debatte deshalb ausdrücklich mit schulischen und sozialen Folgewirkungen.
Eine frühzeitige und wohnortnahe Versorgung soll verhindern, dass gesundheitliche Probleme zu dauerhaften Benachteiligungen im Bildungsweg werden.
03
Forderungen an Land und Bundesrat
Der LER fordert, dem Gesetz in der vorliegenden Form nicht zuzustimmen oder grundlegende Nachbesserungen durchzusetzen. Benannt werden ausreichende Mittel für ambulante Versorgung, Prävention und Rehabilitation sowie der Ausbau von Diagnostik-, Therapie- und Unterstützungsangeboten.
Familien dürften nicht zusätzlich belastet werden. Gerade ländliche Regionen müssten gezielt gestärkt werden, weil dort längere Wege und geringere Angebotsdichte bestehende Engpässe verschärfen können.
04
Redaktionelle Vertiefung
Auf der Website wird das Thema als Schnittstelle von Schule, Gesundheit, Inklusion und regionaler Daseinsvorsorge geführt. Relevante Anschlussfragen sind Wartezeiten, Fahrtwege, Auswirkungen auf Anwesenheit und Förderung sowie regionale Unterschiede.
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