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Ein Aktionstag mit wachsender Beteiligung
Der Anne Frank Tag findet jährlich anlässlich des Geburtstags von Anne Frank am 12. Juni statt. 2026 beteiligten sich 40 Schulen aus Brandenburg mit eigenen Projekten – deutlich mehr als in den Vorjahren.
Bundesweit nahmen nach Angaben des Anne Frank Zentrums 843 Schulen teil. Der Aktionstag beging zugleich sein zehnjähriges Jubiläum und setzte damit einen neuen Beteiligungsrekord.
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Erinnern und Gegenwart verbinden
Die Geschichte Anne Franks macht Verfolgung, Entrechtung und die Verbrechen der NS-Zeit für junge Menschen konkret. Gute Erinnerungspädagogik bleibt jedoch nicht im historischen Rückblick stehen.
Sie fragt auch, wie Antisemitismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit heute erkannt werden, welche Sprache ihnen entgegentritt und wie Betroffene in Schule geschützt werden.
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Was Elternvertretungen beitragen können
Elternvertretungen können Projekttage unterstützen, Materialien bekannt machen und darauf achten, dass Demokratiebildung nicht von einzelnen engagierten Personen abhängt.
Wichtig sind verlässliche Ansprechpersonen, transparente Regeln gegen Diskriminierung, die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern sowie eine Schulkultur, in der Widerspruch und respektvolle Debatte möglich sind.
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Vom Ereignis zum dauerhaften Dossier
Die Website führt den Aktionstag nicht nur als vergangene Meldung. Projekte, Unterrichtsmaterialien und regionale Beispiele können im Themenraum Schulentwicklung und Demokratiebildung weiterwachsen.
Dabei bleiben externe Fachinformationen und Positionen des LER klar getrennt. Der Mehrwert entsteht durch Einordnung, Weitergabe und die Frage, was daraus im Schulalltag folgt.
