Jedes Kind kann Leben retten

LER fordert verpflichtenden Reanimationsunterricht ab Klasse 1

Mindestens vier Unterrichtsstunden Wiederbelebung pro Schuljahr, qualifizierte Lehrkräfte und geeignete Trainingsmaterialien sollen Leben retten und Zivilcourage stärken.

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4 Std.gefordert pro Schuljahr
ab Klasse 1geforderter Beginn
60–70 Tsd.Herz-Kreislauf-Stillstände außerhalb von Kliniken pro Jahr laut PM

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01

Die konkrete Forderung

Der Landeselternrat fordert eine verbindliche Einführung von Wiederbelebungsunterricht an allen Schulen Brandenburgs. Vorgesehen werden sollen mindestens vier Unterrichtsstunden pro Schuljahr ab der ersten Klasse, eine Verankerung im Rahmenlehrplan, die Qualifizierung von Lehrkräften und geeignete Trainingsmaterialien – auch als mobiles Wandermaterial.

02

Mehr als medizinisches Wissen

Nach Auffassung des LER stärkt Reanimationsunterricht Verantwortungsbewusstsein, Zivilcourage, Selbstvertrauen und die Bereitschaft, in Notlagen zu handeln. Leben retten soll als Grundkompetenz verstanden werden, nicht als Spezialwissen für wenige.

03

Begründung und Anschluss

Die Pressemitteilung nennt jährlich rund 60.000 bis 70.000 Herz-Kreislauf-Stillstände außerhalb von Krankenhäusern in Deutschland. Frühzeitige Wiederbelebung könne die Überlebenschancen entscheidend erhöhen.

Der LER verweist zudem auf eine Empfehlung der Kultusministerkonferenz aus dem Jahr 2014 und fordert die notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen für eine flächendeckende Umsetzung.

04

Von der PM zur Umsetzung

Für die redaktionelle Weiterarbeit werden vier Ebenen getrennt: Beschlusslage, curriculare Verankerung, Qualifizierung und Ausstattung. Erst wenn alle vier Ebenen vorhanden sind, wird aus der Forderung ein verlässliches Angebot an jeder Schule.

Hinweis: Dieser Abschnitt ist redaktionelle Weiterverarbeitung und nicht Teil des Wortlauts der Pressemitteilung.

Quellen & Dokumente

Original-Pressemitteilung PM 8/2026