Bildung als Pflichtaufgabe des Landes

Keine Kürzungen mehr – Schulkinder sind unser wichtigstes Gut

Der LER verbindet die Finanzierung von Unterricht mit multiprofessionellen Teams, Lernmittelfreiheit, Schulessen, digitaler Ausstattung und zumutbaren Schulwegen – ausdrücklich als staatliche Verantwortung.

Landadressierte Verantwortung
6miteinander verbundene Handlungsfelder
18Regionen mit unterschiedlicher Ausgangslage

Mehr zum Thema

Position, Fakten und Beteiligung

EinordnungBildungsauftrag unter Druck

Die Forderungen der PM werden mit aktuellen Landeszahlen und regionaler Wirkung verbunden.

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RegionenSchulwege und Versorgung vor Ort

Alle 18 Faktenprofile zeigen Größe, Schulstruktur, Lehrkräfte und zuständiges Schulamt.

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ElternwissenWer entscheidet was?

Land, Schulamt, Schulträger und Schule tragen unterschiedliche Teile der Verantwortung.

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ThemaFaire Chancen und Inklusion

Individuelle Förderung, Unterstützung und Teilhabe dürfen nicht von Wohnort oder Einkommen abhängen.

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01

Bildung ist eine zentrale Pflichtaufgabe

Der LER fordert, bei Haushalts- und Koalitionsentscheidungen den politischen Schwerpunkt konsequent auf Schulbildung zu legen. Gute Schulbildung wird als verbrieftes Recht der Kinder und als zentrale Pflichtaufgabe des Landes beschrieben.

Daraus folgt aus Sicht des LER: frei werdende Stellen müssen nachbesetzt, Stellenstreichungen zurückgenommen und der Bildungsetat nachhaltig gestärkt werden.

02

Unterricht, Unterstützung und sichere Schulen

Mehr Lehrkräfte allein reichen nach der Pressemitteilung nicht aus. Schulsozialarbeit, Sonderpädagogik, Schulpsychologie, Schulgesundheitsfachkräfte und weitere Professionen sollen flächendeckend an allen Schulen verfügbar und vollständig durch das Land finanziert werden.

Diese Unterstützung wird zugleich mit dem Schutz vor Gewalt, mit Prävention und mit einem angstfreien Lernumfeld verbunden.

03

Grundkompetenzen, Inklusion und digitale Bildung

Sprachliche und mathematische Basiskompetenzen, entschlackte Lehrpläne, lebenspraktische Kompetenzen und soziales Lernen bilden einen gemeinsamen Qualitätsauftrag. Inklusion soll echte Teilhabe ermöglichen und nicht durch unzureichende Ressourcen geschwächt werden.

Digitale Endgeräte, Lernplattformen, Schulcloud, Lernsoftware und notwendige Lizenzen sollen nach Forderung des LER zentral durch das Land finanziert werden, damit digitale Bildung nicht von der finanziellen Lage der Eltern abhängt.

04

Lernmittelfreiheit und Schulessen

Der LER zählt auch Arbeitshefte, Arbeitsblätter und Aufgabensammlungen zur Lernmittelfreiheit und fordert die Abschaffung privater Eigenanteile. Ein warmes Mittagessen wird als Voraussetzung für Leistungsfähigkeit verstanden; das Land soll Kommunen bei einem kostenfreien Angebot unterstützen.

05

Regionale Verantwortung bei Schulwegen

Für das Flächenland Brandenburg fordert der LER klare Grenzen für zumutbare Schulwege. Lange Wege dürfen Bildungschancen und soziale Teilhabe nicht verschlechtern oder Haushaltskürzungen indirekt auf Familien verlagern.

Damit gehört die Frage nach der staatlichen Aufgabenerfüllung zwingend in die 18 Kreis- und Stadtprofile: Schulstandorte, Beförderung, Erreichbarkeit und Angebotsdichte müssen regional betrachtet werden.

06

Elternmitwirkung darf nicht geschwächt werden

Die Entlastung von Lehrkräften wird unterstützt, darf aber nicht zu weniger Elternbeteiligung führen. Eltern sollen weiterhin aktiv in schulische Prozesse eingebunden bleiben und nachvollziehen können, welche politischen Zusagen tatsächlich umgesetzt werden.

Quellen & Dokumente

LER · veröffentlichte Positionen