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Vom Modellprojekt zum Landesprogramm
Das erste Modellprojekt entstand 2005 am Klinikum Niederlausitz. Ein Jahr später bildete das Regionalnetzwerk Oberspreewald-Lausitz-Süd gemeinsam mit den Netzwerken Havelland und Barnim-Nord die Grundlage für den landesweiten Ausbau.
Heute begleitet das Programm Familien regional und niedrigschwellig. Die Jubiläumsmeldung ist damit mehr als ein Rückblick: Sie zeigt, wie eine lokale Lösung zu einer dauerhaften öffentlichen Infrastruktur werden kann.
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Wie die Begleitung funktioniert
Die Netzwerke richten sich an Familien ab der Schwangerschaft bis zum dritten Geburtstag des Kindes. Geschulte ehrenamtliche Familienpatinnen und Familienpaten vermitteln Orientierung, praktische Hinweise und passende Unterstützungsangebote.
Das Prinzip ist präventiv: Fragen sollen geklärt und Belastungen erkannt werden, bevor Krisen entstehen. Entscheidend sind Vertrauen, Erreichbarkeit und eine verlässliche Weitervermittlung in professionelle Angebote.
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Warum das für Bildung relevant ist
Gesundheit, frühe Entwicklung und elterliche Sicherheit prägen den späteren Start in Kita und Schule. Gute Familienunterstützung ersetzt keine Bildungsressourcen, kann aber Übergänge stabilisieren und verhindern, dass Hilfebedarfe zu lange unerkannt bleiben.
Für die LER-Website wird das Netzwerk deshalb an der Schnittstelle von Kindergesundheit, Prävention, regionaler Versorgung und fairen Chancen geführt.
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Was regional sichtbar werden sollte
Ein landesweites Programm muss vor Ort erreichbar sein. Künftige Regionalprofile sollen deshalb Kontaktwege, Einzugsbereiche, Wartezeiten, Angebote und Übergänge zu Frühen Hilfen, Jugendamt, Gesundheitsversorgung und Schule ergänzen.
Die Landesförderung von 4,5 Millionen Euro im Jahr 2026 beschreibt den finanziellen Rahmen. Ob daraus überall gleich gut erreichbare Unterstützung entsteht, bleibt eine regionale Prüffrage.
